AufräumHilfe

 

 Du fühlst Dich, als legten sich all Deine Dinge

um Deinen Hals wie eine Schlinge?

Du hast den Eindruck, dass all Deine Sachen,

Dich völlig unbeweglich machen?

 

Du willst Dich und Dein Leben neu sortieren,

Dich auf das Wesentliche fokussieren?

Du wünscht Dir Ordnung und Struktur,

hast nur überhaupt keinen Bock auf die Prozedur?

 

Und außerdem weißt Du nicht, wo beginnen.

Erst draußen im Garten oder doch eher drinnen?

In Küche, Bad oder Kleiderschrank?

Allein die Gedanken machen Dich krank?

 

Ach käme doch einfach jemand daher.

Und sagte: „Ah geh zu, des ist doch net schwer!

Des hammer gleich, des mach mer morgen.

Mach Dir einfach keine Sorgen!“

 

Lässt Du mich in Dein Chaos rein,

könnte ich dieser jemand sein. ;)


 Da ich seit Kindesbeinen an in strukturierter Ordnung lebe und aus lauter Freude am Aufräumen und Saubermachen ständig und immer wieder bei mir selbst ausmiste, aufräume und aussortiere und das auch gerne meinen Freunden aufdränge, meine ich, in dieser Hinsicht nicht nur ein gewisses Naturtalent mitzubringen, sondern mir im Laufe der vergangenen Jahrzehnte auch einen großen Erfahrungsschatz angeeignet zu haben. Und diesen gebe ich sehr gerne weiter.

 

Ich will und kann Dir zeigen: Aufräumen und Ausmisten macht Spaß und befreit unglaublich die Seele. Dass ich damit (wie auch beim Thema ÖkoMode) zufällig im Trend liege, habe ich erst so richtig verstanden als der Hype um Marie Kondo plötzlich begann. Das Buch „simplify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher habe ich komplett durchgelesen und festgestellt: Das alles mache ich schon intuitiv so. Mit Marie Kondo habe ich mich nur am Rande beschäftigt. Ich weiß, dass sie alles (?) nach der „Does it spark you joy?“-Methode ausmistet. Das finde ich persönlich etwas schwierig. Denn Jacken oder Töpfe sparken mich im Allgemeinen nicht joy und dennoch brauche ich sie. Aber vielleicht gilt hier auch, dass ich glücklich darüber bin, dass die Jacke mich warm hält und der Topf mir warmes Essen ermöglicht. Wie dem auch sei: meine Art des Ausmistens ist nicht ganz so dogmatisch und vielleicht etwas „lebensnaher“. Außerdem bin ich kein großer Fan von Minimalismus im Allgemeinen, sondern mag lieber die kreative Ordnung. Ich halte auch nichts davon, alles, was man nicht braucht, wegzuwerfen, sondern bin der Meinung, dass Erinnerungen (Fotos, Kleidung, Kuscheltiere, alte Spielsachen…) ordentlich in Archivboxen verpackt, durchaus eine DaseinsBerechtigung haben. Und ich schau gerne, was man aus dem, was schon da ist, machen kann, damit es wieder nützlich und meinetwegen glücklich machend ist.

Eine Wohnung sieht also nach einer Aufräumsession mit mir alles andere als geleckt aus, sondern eher individuell ordentlich.